SuS Oberaden
Abteilung Volleyball & Beachsport
Unsere Mannschaften

SuS II vs. TVW II 20:25 / 19:25 / 25:19 / 25:16 / 15:7


Am Samstag (09.02.) trafen im 80 km entfernten Geseke in OWL unsere SuS-Zweitvertretung und die Damen vom TV Werne II aufeinander. Im Gepäck hatte Werne einen Trommler, 2-3 Spielerinnen mit Verbandsliga-Erfahrungen, eine starke Libera sowie nach knapp 45 Minuten auch noch einen 2:0 Satzvorsprung. Bis dahin verlief nahezu alles wie bei der 1:3 Satz-Niederlage in der Hinrunde. SuS-Coach Jürgen Knossalla und vermutlich auch das ganze Oberadener Team hatten kurzzeitig ein entsprechendes Déjà-vu.

Aber nach dem Satzball zum 2:0 für den TVW baute SuS-Trainer Jürgen nahezu das komplette Team um, obwohl es dabei nur eine echte Auswechslung gab. Nina Seiler kam ab dem 3. Satz völlig "kalt" aufs Feld und ging auf ihre gewohnte Position über (die) "Mitte" und nur die etatmäßige und gut aufgelegte Zuspielerin Cilli Schulze blieb fortan auf ihrer Stammposition. Ansonsten wurden alle anderen Außenangreiferinnen mit den Mittelblockerinnen getauscht bzw. wechselte die stark spielende Chantal Schwewzyk anstelle von Antonia Block vom Außenangriff auf die Position der Diagonalangreiferin.

Diese Umstellung sollte fruchten und sorgte offensichtlich auf der Seite des Gegners für viel Verwirrung. Während der 3. Satz noch relativ eng war und zum Ende erfreulicher Weise an unsere SuS-Mädels ging, wurde der 4. Satz noch etwas deutlicher gewonnen und unsere Zweitvertretung bekam immer mehr die Oberhand im Spiel und zwang die Mannschaft aus Werne so zu einer relativ hohen sowie ungewohnten Fehlerquote. Nicht genug, dass das SuS-Team hätte im Falle einer 2:3 Niederlage mit dem einen Punkt gut hätte leben können, gab man im abschließenden Tiebreak nochmal Vollgas und ließ dem "Angstgegner" aus der Hinrunde beim klaren 15:7 keinerlei Chance mehr, nach dem man nach über zwei Stunden Spieldauer den Matchball verwandeln konnte.

Neben der tollen Moral unseres 10er Kaders vom Spieltag, so einen 0:2 Satzrückstand noch in einen 3:2 Sieg zu drehen, wollte der SuS-Coach an Nina und Chanti noch ein Sonderlob aussprechen. Nina kam nach dem 2. Satz völlig kalt aufs Feld und spielte anschließend drei richtig gute Sätze. Und die etatmäßige SuS-Libera "Chanti" switchte als Außenangreiferin auf eine für sie völlig ungewohnte Position um und zeigte bis zum Ende der Partie eine sehr starke Leistung als Diagonalangreiferin.